Beware Of The Headless Horseman – Obacht vor dem kopflosen Reiter

horseman

Der Bühler Reiter

Ritter mit Armbrust auf der Jagd,
glücklos und deshalb verstimmt.
Zielt auf ein Steinkreuz, wutentbrannt,
der Pfeil prallt ab und nimmt,

nicht nur des Ritters Leben,
nicht nur des Ritters Leben.

Er trennt auch dessen Kopf samt Helm
mit einem Schnitt vom Leibe
der Schädel fällt ihm in den Schoß,
am Fuße einer Eibe,

er greift danach und
reitet dann
auf ewig
ruhelos.

So könnt’s gewesen sein,
das klingt plausibel.
So könnt’s gewesen sein,
das klingt gut.

Ihm wird schnell klar dass ohne Kopf
er Aufsehen erregt,
beschließt deshalb, dass nur des nachts
er sich im Wald bewegt.

So könnt’s gewesen sein,
doch doch plausibel.
So könnt’s gewesen sein,
das klingt gut.

Seit diesem Tag im Mittelalter
ist nachts im Bühler Wald,
der Ritter ohne Kopf mit Helm
die schaurigste Gestalt.

Die Menschen aus der Gegend
die meiden nachts den Wald,
dem Ritter ist das einerlei
wär’s nachts nur nicht so kalt.

trad. / Text: Erich

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